Pro Tourismusbranche

Kantonsrat

Perspektiven für die gesamte Tourismusbranche, statt Subventionen für den Tourismusverein

In welchem Ausmass der Fremdenverkehr auch für Zürich wichtig ist, haben die negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise deutlich zu Tage gebracht. Der Verein Zürich Tourismus finanziert sich zu 93% privat und erhält neu vom Kanton diverse Subventionen. Doch die Lage ist nicht nur für diesen Verein prekär. Deshalb erachten wir er als wichtiger, der gesamten Gastronomie- und Tourismusbranche eine Perspektive aufzuzeigen. Wie mit unserem Vorstoss für liberalere Ladenöffnungszeiten oder durch die Nutzung des öffentlichen Raumes für Bars, Cafés und Restaurants - sobald sie wieder öffnen dürfen.


Nein sagte einzig die GLP. Zwar räumte Cristina Cortellini (Dietlikon) ein, die Pandemie habe gezeigt, «wie wichtig der Tourismus für die Wirtschaft ist». Aber: Andere Branchen könnten auch nicht einfach so beim Staat anklopfen, sondern müssten sich mit den üblichen Hilfsgeldern begnügen, sprich mit Kurzarbeit und allenfalls Härtefallentschädigungen. Vor allem aber setze die Finanzspritze einen falschen Anreiz. Wenn schon, müsse die Branche als Ganzes gestärkt werden. Zürich Tourismus solle sich hingegen weiterhin möglichst selbständig finanzieren: https://www.tagesanzeiger.ch/der-kanton-zuerich-will-den-tourismus-wiederbeleben-724915526478