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Infrastruktur im Einklang

Chance für eine saubere und sichere Energieversorgung

Die Schweizer Energieversorgung der Zukunft ist effizient, erneuerbar, flexibel und europäisch abgesichert!

Es braucht mehr Investitionen in Gebäude- und Stromeffizienz. Mit der konsequenten Digitalisierung von Stromversorgung und Verbrauch ist ein Effizienzgewinn von 40% zu erreichen. Die erneuerbaren Energien – insbesondere Photovoltaik – sind massiv auszubauen und optimal ins Stromsystem zu integrieren. Der Solarstrom soll zu einem tragenden Pfeiler unserer Energieversorgung werden, neben der Wasserkraft. 
Es braucht eine technologieneutrale Investitionsoffensive in die Lang- und Kurzzeitspeicherung: Speicherwasserkraftwerke, Power-to-X, Pumpspeicherkraftwerke und Batterien in den Gebäuden, Quartieren und den Elektroautos. Nur mit genügend Speicherkapazität wird unsere Energieversorgung so flexibel, dass sie Schwankungen bei der Produktion und beim Verbrauch ausgleichen kann. 
Für unsere Strom- und Gasversorgung ist der Zugang zum europäischen Energiemarkt zentral. Deshalb braucht es die Integration der Schweiz in den europäischen Energiemarkt und einen raschen Abschluss des Stromabkommens mit der Europäischen Union. 

Wohngebäude mit Solarmodulen
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Langsamverkehr attraktiv gestalten

Die Zukunft der Mobilität liegt unter anderem im Velo – gerade im regionalen Nahverkehr. Durchgehende und gut befahrbare Verbindungswege fürs Velo sind dabei ausschlaggebend. Veloschnellrouten entlasten Schiene und Strasse und leisten einen wichtigen zusätzlichen Beitrag an die Erschliessung der Region durch ressourcenschonenden Verkehr. Das Velo wird als wettbewerbsfähige Ergänzung oder Alternative zum ÖV und MIV positioniert. Dabei sind auch ungeübte, langsamere Velofahrende, wie zum Beispiel kleinere Schulkinder, aufgrund der breiten Fahrbahn sicher unterwegs.
Die Planung des SBB-Grossprojekts tangiert die Veloschnellroute via Wallisellen und Dietlikon. Daraus ergibt sich die Chance, wichtige Massnahmen des Velonetzplans im Rahmen des SBB-Projektes zu realisieren. Gleichzeitig lassen sich volkswirtschaftliche Synergien bei der Planung und beim Bau gewinnen. Im Auftrag der Stadt und des Kantons Zürich projektiert die SBB Velomassnahmen, welche die Gebiete der Stadt Zürich sowie Wallisellen, Dietlikon und Bassersdorf verbinden.

SBB Mehrspurprojekt

Zusammen mit dem Gesamt-Gemeinderat setze ich mich seit Jahren auf überkommunaler, regionaler, kantonaler und Bundesebene dafür ein, um eine siedlungs- und landschaftsverträgliche Umsetzung von grossen Infrastrukturprojekten (SBB-Brüttenerlinie, Glatttalautobahn) zu erarbeiten. Nach jahrelangen und zähen Verhandlungen konnte der Gemeinderat Dietlikon 2017 zusammen mit Mitgliedern des Zürcher Regierungsrates, den Gemeinden Bassersdorf und Wangen-Brüttisellen, der Zürcher Planungsgruppe Glattal sowie dem Bundesamtes für Verkehr (BAV) und des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) das Schlussdokument über die Gebietsplanung Bassersdorf/Dietlikon/Wangen-Brüttisellen unterzeichnen. Darin wurde unter anderem festgehalten, dass im Gebiet "In Lampitzäckern" das Verflechtungsbauwerk in Form eines Tunnels statt einer Eisenbahnbrücke ausgeführt werden muss. Sollte der Bund an einer Brücke anstelle eines Tunnels festhalten, werde ich mit dem Gemeinderat das gesamte Projekt für den Brüttener-Tunnel kategorisch ablehnen und dieses Vorhaben mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. 

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Glatttalbahn

Verkehrstechnisch liegt die Region um den Flughafen ideal, die Bahnverbindung nach Zürich ist ebenfalls hervorragend. Was ausgerechnet bei vielen Gemeinden um den Flughafen noch fehlt, ist eine sinnvolle Anbindung an den Flughafen Zürich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. 
Ausserdem wird die Glattalbahn den Innovationspark mit der Dietliker ÖV-Drehscheibe und das Einkaufs- und Arbeitsplatzgebiet im Süden verbinden.
Die rasche Anbindung an die S-Bahn und an den Flughafen erhöht letzten Endes die Attraktivität nationaler und internationaler Unternehmen, insbesondere der emissionsarmen Dienstleistungsindustrie sowie Firmenhauptsitze mit hohem Steuerpotential, sich in unserer Region niederzulassen. 

Motorisierter Verkehr

Vermehrt werden Quartierstrassen als Schleichwege genutzt. Wollen wir das? Für Nicht-Ansässige sollte das blosse Durchfahren psychologisch und navigationstechnisch möglichst unattraktiv sein. Navigationssysteme sollten bei verstopften Hauptverkehrsachsen nicht durch Gemeinden leiten. Weniger Durchgangsverkehr bedeutet weniger Lärm und mehr Sicherheit. Gleichzeitig bin ich als Initiantin der Petition Tempo 30 für eine Temporeduktion auf allen Dietliker Quartierstrassen. Tempo 30 erhöht die Sicherheit und Wohnqualität in Quartieren, denn die tiefere Geschwindigkeit führt zu ruhigerem Fahrverhalten. 2008 hatte ich die Petition eingereicht, 2022 hat das Dietliker Stimmvolk JA gesagt. Gut Ding will Weile haben...
Wenn auch nicht populär, so bin ich dennoch für den Endausbau unvollendeter Autobahn-Strecken. Denn es macht keinen Sinn, eine Autobahn irgendwo zu unterbrechen, damit sie einige Kilometer weiter wieder aufgenommen wird. Das reduziert den motorisierten Verkehr nicht - das setzt lediglich die Wohnbevölkerung starken Immissionen aus. Bei bereits bestehenden dichten Autobahnnetzen, wie bei unserem Brüttiseller-Kreuz, sind keine neuen Autobahnabschnitte nötig, jedoch eine sinnvollere Entflechtung sowie besser zugängliche Zu- und Abfahrten zur Autobahn. 

In entlegenen Berggebieten werden Umfahrungen und andere Verkehrslösungen ermöglicht. In der dichtest besiedelten Region hingegen staut es, sei es beim Nadelöhr Bassersdorf oder auch Eglisau. Hier braucht es nationale wie kantonale Lösungen, welche den verschiedenen Bedürfnissen und Anliegen möglichst gerecht werden.

Brüttiseller Kreuz.jfif